Weingut Schloßgut Hohenbeilstein, Beilstein

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Die Geschichte des Weinguts

Die Gründung durch Eberhard Dippon

Eberhard Dippon wuchs im Remstal auf. Die ganze Familie bewirtschaftete einen Gemischtbetrieb mit Kühen, Schweinen, Obst, Gemüse und auch Trauben, welche an die Remstalkellerei abgeliefert wurden. Durch seinen Opa, welcher als Mitglied des Landtags Grundstücke und Immobilien schätzte, wurde Eberhard auf Hohenbeilstein aufmerksam. Mit Hilfe der ganzen Großfamilie erwarb Eberhard das Anwesen inklusive des Burgberges und baute das Weingut auf.

Bis heute profitiert die Familie von dem wunderschönen Anwesen und dem angrenzenden Park, welcher sich sehr gut für Sommerveranstaltungen eignet.

Hartmann Dippon

Hartmann Dippon interessierte sich schon früh für die Arbeit im Weinberg. Als einjähriger Bub kam er mit seinen Schwestern und Eltern nach Beilstein. Durch die elterlichen Verhältnisse war es für ihn keine schwere Entscheidung Winzer zu lernen. In der Berufschule stellte er schnell Pestizid-Einsätze im Weinberg in Frage und entschloss sich im Weinberg und im Keller als einer der ersten in ganz Deutschland anders zu arbeiten.  Seit 1994 ist das Schlossgut vollständig auf kontrolliert ökologischen Anbau umgestellt. Aus Liebe zur Natur und aus Verantwortung für kommende Generationen, sagt Hartmann Dippon, Vater von vier Kindern. Gewachsen auf natürlich fruchtbarem Boden, eingebettet in die Lebenskreisläufe im Weinberg und ganz von selbst maßvoll im Ertrag, geraten die Weine zum unverwechselbaren Spiegelbild ihres Terrain - wie man es von Spitzengewächsen erwartet.

Im Keller sind es nur wenige Schritte vom zwanzigsten Jahrhundert mit Beton, Kacheln und Edelstahl bis zu dem uralten Mauerwerk des Gewölbekellers, wo die Holzfässer lagern. Hier reifen die Rotweine, der ganze Stolz von Hartmann Dippon. Er ist in Frankreich und Neuseeland gewesen, prägend aber war vor allem das halbe Jahr in Kalifornien, wo er den Barriquewein kennen lernte. Für Hartmann Dippon gehört der Rotwein ins Holzfass. "Der Wein braucht diese Freiheit zum Atmen", sagt er, "diese Offenheit, um sich zu entfalten, das gibt ihm Tiefe und Charakter." Der Lemberger ist sein besonderer Favorit, trocken seine Linie und doch will er hin und wieder nicht auf den leisen Hauch von Süße verzichten, die manchem Wein diese gewisse feine, runde Fülle gibt.

Die Jugend

Die jüngste Tochter, Elske, hat ihren Bachelor of Viticulture and Oenologie im November 2014 abgeschlossen. Anschließend sind Elske Burkert, geb. Dippon und ihr Mann Tobias Burkert im Weingut mit eingestiegen. Das Weingut profitiert seitdem von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen, auch aus den Praktikas im Ausland. 

Joscha hat seine Ausbildung zum Winzer bereits 2013 erfolgreich abgelegt und die Fortbildung zum Techniker für Weinbau und Oenologie nun im Sommer 2017 abgeschlossen. Er ist wieder voll im Weingut miteingestiegen und greift seinem Vater, Hartmann Dippon, tatkräftig unter die Arme. Mit seiner neuen Linie ´Edition J` hat er bereits in den letzten Jahren tolle Weine kreiert!

Elske und Tobias Burkert ziehen im August 2017 mit ihrer kleinen Familie zurück in die Heimat von Tobias, ins wunderschöne Franken, nahe Würzburg.Vater Hartmann blickt jedoch zuversichtlich in die Zukunft. ie dürfen gespannt sein und sich immer wieder über die neuen Jahrgänge, neue Weine und tolle Veranstaltungen freuen!