Schlossgut Hohenbeilstein

Alles über unser Weingut

Der Hohenbeilsteiner Schlosswengert

Langhans - Das Hohenbeilsteiner Schloss Der alte "Langhans", der mächtige Burgfried aus dem 12. Jahrhundert, weist den Weg zum Hohenbeilsteiner Schlosswengert. Ein grüner Rebteppich zieht sich den steilen Hang bis zum Schloss hinauf.

Das Schlossgut Hohenbeilstein ist untrennbar mit dem Namen Dippon verbunden, seit Senior Eberhard Dippon, Spross einer alten Weingärtnerfamilie aus dem Remstal, das Anwesen 1959 erwarb; 1991 übergab er das Weingut seinem Sohn Hartmann. Die heutige Gestalt des Schlossberges, geprägt von der verspielten Architektur der Jahrhundertwende, ist Kommerzienrat Robert Vollmoeller zu verdanken, dem Gründer des Weingutes.

Aus Liebe zur Natur

Kinderführung beim Gläasernen Ökoweingut Seit 1994 ist das Schlossgut vollständig auf kontrolliert ökologischen Anbau umgestellt. Aus Liebe zur Natur und aus Verantwortung für kommende Generationen, sagt Hartmann Dippon, Vater von vier Kindern. Gewachsen auf natürlich fruchtbarem Boden, eingebettet in die Lebenskreisläufe im Weinberg und ganz von selbst maßvoll im Ertrag, geraten die Weine zum unverwechselbaren Spiegelbild ihres Terrain - wie man es von Spitzengewächsen erwartet. Im Keller sind es nur wenige Schritte vom zwanzigsten Jahrhundert mit Beton, Kacheln und Edelstahl bis zu dem uralten Mauerwerk des Gewölbekellers, wo die Holzfässer lagern. Hier reifen die Rotweine, der ganze Stolz von Hartmann Dippon. Er ist in Frankreich und Neuseeland gewesen, prägend aber war vor allem das halbe Jahr in Kalifornien, wo er den Barriquewein kennen lernte.

Hartmann Dippon

Begrünung der Weinberge Für Hartmann Dippon gehört der Rotwein ins Holzfass. "Der Wein braucht diese Freiheit zum Atmen", sagt er, "diese Offenheit, um sich zu entfalten, das gibt ihm Tiefe und Charakter." Der Lemberger ist sein besonderer Favorit, trocken seine Linie und doch will er hin und wieder nicht auf den leisen Hauch von Süße verzichten, die manchem Wein diese gewisse feine, runde Fülle gibt. 14 ha Rebfläche, davon 2,5 ha terrassierte Steillagen, auf Keuperböden, Lage: Hohenbeilsteiner Schlosswengert ( Alleinbesitz ). Je ein Viertel Trollinger und Riesling, des weiteren Lemberger, Samtrot und Spätburgunder (je 10 %), Weißburgunder (5 %), Muskattrollinger, die pilzwiderstandsfähigen Sorten Johanniter und Regent, Cabernet Carbon/Carol/Cortis und Cabernet blanc.

Die Liebe zum Wein ist für mich untrennbar verbunden mit der Liebe zur Natur.

- Hartmann Dippon